Ein Mann mit Ecken & Kanten

Als markante Persönlichkeit suchte Landgraf Philipp oft unkonventionelle Lösungswege. Überraschend fiel beispielsweise die vom Kaiser befohlene "Bestrafung" aus, die Philipp an seinem treuen Festungs-Kommandanten Heinz von Lüder ausführte.

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Einsatz für den evangelischen Glauben

Als politischer Führer der Reformation setzte Philipp den protestantischen Glauben in Hessen durch und legte somit den Grundstein für die erste hessische Landeskirche.

Auch jede Konfirmandin und jeder Konfirmand erlebt heute noch das Wirken Philipps, denn der Landgraf führte als erster die Konfirmation in seinem Land ein.

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Engagement für Arme & Kranke

Einzigartig in Europa waren Philipps Leistungen für arme und kranke Menschen. Er gründete vier Hospitäler, in denen Menschen mit ansteckenden Krankheiten wie Lepra oder Pest Pflege erhielten. Sogar geistig Verwirrte wurden betreut, obwohl die Gesellschaft sie im 16. Jahrhundert in der Regel ausgrenzte. Noch heute bestehen drei dieser Hospitäler, in denen sich Ärzte, Psychiater, Therapeuten, Pfleger und Schwestern um psychisch kranke Menschen kümmern.

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Start in die Moderne

Philipps besonderes Augenmerk galt der Bildung. Er gründetet nicht nur die erste evangelische Universität in Marburg, sondern setzte sich auch dafür ein, dass jeder in Hessen lesen und schreiben lernen konnte.

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Politische Strategie

Seine fortschrittlichen Ideen konnte der hessische Landgraf nur durch seine klugen politischen Strategien umsetzen. Sein Beiname "der Großmütige" belegt diese Einschätzung. Übersetzt bedeutete "magnanimus" damals "beherzt, tapfer, kühn". Philipp "der Mutige, der Tapfere" stellte diese Eigenschaften beispielsweise unter Beweis, als die Bauern sich gegen die Fürsten erhoben und er sich an der Niederschlagung der Aufstände beteiligte. Später schickte er dann Kommissionen durch Hessen, welche die Anliegen der Bauern aufnahmen.

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